Romerus – Ein Lebensprojekt

Vom Nutzernamen zur Lebensaufgabe

So, jetzt stehen wir vor einem kleinen Problem. Besser gesagt ich. Immerhin bin ich es doch von uns, der unbedingt eine eigene Seite zu meinen Nutzernamen haben wollte, welcher als Synonym meines ganzen Projektes gelten soll. Nur wird mir eben bewusst, ich habe keinen Plan. Also doch, schon irgendwie. Aber halt nicht für den Inhalt dieser Seite. Hast du ein paar Ideen? Egal, wir finden schon eine gemeinsame Lösung. Wohl eher gesagt ich. Na herzlichen Glückwunsch. Einen Kompromiss, der uns zwar nicht zufriedenstellen, zumindest aber auf eine akzeptable Ebene führen wird. Hoffe ich. Mal schauen. Ich … fange dann wohl mal an.


Es war einmal …

… vor langer Zeit, auf einer ehemalig online gewesenen Webseite. Dort meldete sich ein Sprössling, begeistert von den sich dort befindenden Browserspielen, an. Ihm faszinierte insbesondere ein Spiel, in welchem der Spieler sein eigenes römisches Lager zu erbauen, verteidigen und von diesem heraus Gebiete zu erobern hatte. Schnell war dem Buben auf Spielwiese klar, es musste ein Nutzername her, um sein Reich erblühen lassen zu können. Und was eignete sich mehr, als sich einen römisch angehauchten Namen zu verpassen? Geboren war die vorhergehende Variante: Romanius. Im Laufe der Zeit weitete sich sein Reich nicht nur in eben jenem Spiel aus, nein, auch im weltweiten Internet erspähte und marschierte er in neue Refugien. Doch bald schon bahnte sich ihm ein großes Problem vor den Füßen auf. Er stand in einem ihm frisch gefundenen und interessierten Gebiet auf einen fremdlichen Gesellen, dessen Name sich seinem identisch glich. Es musste ein neuer Nutzername her. Und eine Vereinfachung wurde es zudem. Romanius ist seither unter seinem Mantel Romerus umher-streifend. Alte Gebiete ließ er hinter sich. Sie verfielen, gerieten in Vergessenheit. Neue traten empor, mächtiger und größer.

Alles, was Ihr heute erblicken könnt, ist Romerus’ neues Reich.


Es entsteht ein Projekt

Zugegeben, es handelte sich eben um einen sehr groben Abriss. Aber ich denke, es bedarf keiner großen Ausführlichkeit, immerhin soll es hier sich über dieses sogenannte Projekt „Romerus“ drehen. Doch ist dieser Beginn wohl maßgeblich verantwortlich. Verantwortlich, aus Leidenschaft zu schreiben, zu unterhalten. Gut, zu anfänglichen Zeiten spielte meine noch recht jungfräuliche Onlinepräsenz keinerlei Rolle. Einleitend für meine Schreibfreude würde ich meine Zeit in Vaters Garten datieren. An sonnig schön-warmen Tagen griff ich zu Vaters stets mitgenommen Laptop, der mir bei Langeweile auch Abwechslung bieten sollte. Das ominöse Internetz gab es nur begrenzt im Freien, spendete der Internetstick ja nicht viel Datenvolumen. Meine spielende Freude an Onlinespielen war somit nicht haltbar. Aber ich wusste meine kreative Hälfte zu nutzen. Im Garten gebar die erste wirkliche Phase, in welcher ich schrieb. Zwar nicht viel und nur Gedichte, auch nur unterhaltsame, doch es war ein Anfang. Zugegeben, leider bin ich nicht mehr im Besitz dieser Gedichte, auch nicht gedanklich, doch zwei Verse blieben mir bis heute im Kopf, die meines wohl ersten Gedichts: „Es wird immer heißer“.

Eine Sache kann ich Euch aber versichern, auch wenn es keinerlei Trost darstellen kann. Wären meine frühen Werke mir noch in irgendeiner Form vorhanden, hätte ich diese für Euch selbstredend auf meiner Webseite zugänglich veröffentlicht. Dem ist leider nicht so, auch zu meiner Enttäuschung. Aber wir wollen ja hier fortfahren, nicht?

„Es wird immer heißer,

selbst vom Thron schon fällt der Kaiser.“

Auszug aus: „Es wird immer heißer

Pssst … Dank jemandes Aufbewahrung könnt Ihr sie doch HIER lesen.


Phase zwei: Zwei Leidenschaften treffen sich

Um wieder zu meinem Nutzernamen und meiner Onlinepräsenz zurückzukehren: Auch hier gab es eine einschneidende Phase, die meine bis dahin noch unentdeckte Leidenschaft entfesselte. Es war zur Zeit, als ich mich von der kleinen beginnenden Plattform Spielwiese verabschiedete, mich hin zu größeren Portalen, wie die von Goodgame Studios, bewegte. Über 6 Jahre hinweg begeisterte mich, mal mehr, mal weniger, ihr Erfolgstitel der Marke Empire. Ich entwickelte eine Freudigkeit für Foren, war auch in dem zum Spiel gehörenden sehr aktiv agierend. Solltet Ihr Euch gerade Fragen, was diese Informationen sollen, keine Sorge, ich wollte es gerade erklären. Mich faszinierte damals nicht nur Spiel und Forum, ich schrieb Ideen für neue Inhalte. Dabei gab es immer wieder interessante Ideen, die eine nette kleine Geschichte verbargen. Ich musste sie natürlich ausführlich beschreiben, was sich mein Geist damals hatte ausgemalt. Es führte zu einem Moment, ich begann eine kleine Geschichte für andere Spieler im Forum zu schreiben. Die Geschichte des Königreichs Kwalben. Meine erste kleine und unvollständige Geschichte. Es gibt sie sogar in zwei Versionen, war ich mit der ersten nach einiger Zeit einfach nicht mehr zufrieden – Auch nicht mit der Zweiten. Im Gegensatz zu den Gedichten sind diese sogar erhalten geblieben, Forum sei Dank. Gerade der Punkt, dass es sich um meine erste Geschichte handelt und ich noch immer viele Ideen zu dieser habe, habe ich mir vorgenommen, diese eines Tages in ausgedehnter Größe und neuem Stil zu veröffentlichen …

Von diesem Zeitpunkt aus war es nur eine Frage der Zeit, bis ich auch in anderen Spielen kleine Geschichten schrieb. Doch diese Zeit ebbte wieder ab, kümmerte und pflegte ich eher andere Projekte, wie EmMa, das Goodgame Empire Magazin oder Caravania, einem Minecraft Server eines YouTubers, auf welchem ich eine große Geschichte versuchte zu wecken …

Gut, ich schließe meinen kleinen Ausflug nun besser, sonst erreichen wir nie das Ziel dieser Seite (mein wohl größtes Problem: Ich muss mich zwingen, nicht auszuarten, mich kurzzufassen).

Über das Projekt: Romerus

Von R bis s alles dabei

R wie Fantasie

Wo das R im Wort Fantasie steckt, fragt Ihr?

Dies überlasse ich ganz Eurer Fantasie. Und da sind wir auch schon mitten im Thema. Denn Fantasie ist ein hohes und leider auch sterbendes Gut. Sie weiterhin zu fördern und in der digitalen Zeit nicht verfaulen zu lassen, sehe ich als wichtig an. Und es passt zu meinem Projekt: Ich verfasse Geschichten und andere Kleinkünste – Ihr kreiert Eure eigenen während Ihr lest. So stärkt meine Schreiblust nicht nur meine Fantasie, sondern auch die Eure. Klingt doch nach einem guten Deal, nicht?

M wie Mannigfaltigkeit

Nicht nur für Kreativität steht dieses Projekt, nein. Ideenreichtum hat auch auf Vielfältigkeit wert zu legen. Mir ist es nicht nur ein Wunsch, Bücher und Geschichten zu schreiben, sondern auch mannigfaltige Genres dabei abzudecken und die unterschiedlichsten Kleinkünste zu bedienen. Mein Projekt soll dabei nie geizen und allzeit für Neues offen stehen, auch wenn es bei einem gescheiterten Versuch bleiben wird. So wie das Leben, so soll auch meine Schrift bunt und abwechslungsreich erblühen, denn mitnichten bin ich Freund von Monotonien. 

R wie Reichtum

Für das Wort Reichtum entschloss ich mich spontan bewusst. Und es bezieht sich hier nicht auf Bares, wie sicherlich einige zuerst dachten. Hiermit beziehe ich mich einzig und allein auf unbezahlbares Reichtum. Vorsicht: Anmaßung!

Mein Vermögen sind zahlreiche Geschichten und Nachdenksel, die ich für alle bereitstelle. Meine geschaffenen Werke sollen für jeden verfügbar und nahezu frei zugänglich sein. Einige werden natürlich kleine finanzielle Hürden aufweisen, ich benötige immerhin auch irgendwie Unterhalt. Doch möchte ich mit Euch weitgehend teilen und unseren eigenen wichtigen Wertbeutel schaffen.

Ein Beutel gefüllt mit Zauber, Reisen, Ausflüge …

S wie Schabernack

Schabernack ist eigentlich diese ganze spontane und nach Füllung auf Buchstaben meines Namens suchende Idee. Doch ich bin gerne völlig durch und ein Spinner. Ernsthaftigkeit hat schon zu sehr unseren Schatten umhüllt. Und sicherlich ist es Euch schon des Öfteren aufgefallen, wenn Ihr meine Texte auf meinen Seiten liest. Ich stehe zu der Ansicht, mit Schabernack und Spinnerei lässt sich mit am besten die zornige Stimmung durchbrechen und das Leben ein Stückchen für diesen Moment bessern. Und wenn es nur ein Kopfschütteln durch absolute Blödsinnigkeit ist, das Ziel ist in diesem Moment erreicht. Die Tatsache, dass Ihr meine Zeilen inhaliert und nach weiteren Texten sucht, dürfte bestätigen, dass Euch ebenjener Stil zu gefallen scheint, auf einer gewissen Art und Weise, meint Ihr nicht?

O wie Obacht

Mit Obacht habe ich nicht vor Ausdrücken zu wollen, ich würde keine Vorsicht walten. Das ist nicht mein Anliegen, es treffe auch nicht zu. Aber andere zu respektieren und achten verbirgt sich dahinter. So pflege ich meine Seiten und Projekte und es ist einer der Gründe, weswegen auch Artikel und Meinungen in meinem Projekt Einzug finden. Achtung hat gepflegt zu werden, für Mensch, für Tier und Natur – aktueller den je. Appelle sind für mich somit auch Bestandteil meines kleinen Blogs. Ich frage mich häufig, warum die Gesellschaft Respekt verlernt hat …

E wie Eule

Wie eine Eule das Projekt Romerus beschreiben kann? Ganz einfach, sie verkörpert einfach eine Vielzahl an Eigenschaften, die sich hier spiegeln und maßgebliche Grundgestaltungen sind. Ruhe und Geduld, Weitblick und Klarsicht, Innenschau und Einsicht, Zentrierung und scharfe Sinne, um nur einige Attribute des wunderbaren Geschöpfs aufzuzählen. Einige Charakteristiken stechen mit-unter deutlicher hervor als andere. Mein Drang in dieser hektischen Welt auf Entschleunigung und ein Auge auf eher unbewusste Details dürften geschriebenes bestätigen.

U wie Unendlichkeit

Ein mir ebenso wichtiger Aspekt ist die Unendlichkeit meines Projektes – und dies in mehrfacher Hinsicht. Ich habe ein Projekt meines inneren Drangs geschaffen, einen unstillbaren Drang und somit andauernde konstante. Natürlich wird diese sich wieder und wieder wandeln, doch sie wird nicht enden. Und so wie sie anhalten wird, so wird es auch meinen Schaffungen ergehen. Jede Geschichte, jede gemeinsame Reise soll ein Element der Ewigkeit darstellen. Auf einer bestimmten Ebene möchte ich wohl auch hiermit mein Lebenswerk schaffen, ganz gleich wie groß. Mein Ziel ist bereits erreicht, hilft es der einen Person, schmiegen andere in schönen Welten oder setzen sich für eine bessere und lebensbejahenden Gesellschaft ein. Mein Herz füllt sich mit Wärme, wenn ich Euch auf Reisen schicken kann, wenn sich Träume stärken und haften, wenn sich Personen selbst finden und entdecken, wenn sich Herzen füllen, sich findet, was einem treiben kann, …

Ich könnte natürlich noch unzählige Wörter einfügen, weitere Ausführungen verfassen und Bestandteile meines Projektes schildern, aber es sollte sich angedeutet haben, was und worum es sich drehen soll und wird. Hoffentlich konnte ich ein wenig erklären und Euch nebenbei unterhalten.



Gezeichnet von der lieben Mairami_am. Vielen lieben Dank.